“Du scheißt mich an!”

Zur Einführung von Gestaltherapie in einem Kinderheim

Zusammenfassung

Erfahrungen mit einem gestalttherapeutischen Ansatz in der heilpädagogisch-psychotherapeutischen Arbeit mit psychisch schwer gestörten Kindern und Jugendlichen in einem Kinderheim werden dargestellt. Die Vernetzung gestalttherapeutischer Arbeit in der Einzeltherapie mit dem Heimalltag sowie mit schulischen und heilpädagogischen Belangen wird unter Heranziehung von Fallbeispielen verdeutlicht. Gestalttherapeutische Beiträge zur Kooperation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener pädagogischer und therapeutischer Bereiche werden beleuchtet. An einem Fallbeispiel werden wesentliche Aspekte der Gestaltkindertherapie aufgezeigt.

Gestalttherapie 1992, 6/2 - 6. Jahrgang - Heft 2 / 1992
Seite 44 - 57