Macht Liebe Macht?

Neue Anforderungen an Psychologen und Pädagogen beim Aufbruch in die Informationsgesellschaft

Zusammenfassung

Die aufkommende Informationsgesellschaft wird als durch einen grundlegenden Wandel des Wertschöpfungssystems, der Arbeitsorganisation und als durch Abbau hierarchischer Machtkonzepte gekennzeichnet beschrieben. Es wird ein Trend zur Überwindung der alten, auf Beherrschung setzenden Macht- und Wissenskonzepte festgestellt. Neue Formen dialogischer Erkenntnisgewinnung, die die ungenutzten individuellen Ressourcen der Beteiligten besser ausschöpfen und synergetisch zusammenführen, werden skizziert. Abschließend werden Perspektiven für eine veränderte gestaltpädagogische und -therapeutische Arbeit entwickelt, die gesellschafts- und kulturanalytische Gesichtspunkte mit Konzepten eingreifender Zukunftsgestaltung verbindet und die zu einem auf Biophilie abzielenden Machtbegriff führen kann.

Gestalttherapie 1993, 7/2 - 7. Jahrgang - Heft 2 / 1993
Seite 51 - 65